Eine kleine Zeitreise

Bereits vor über 100 Jahren machte Wilhelm Karmann mobil.
Der erste in Osnabrück gefertigte Wagen war ein Landauer.
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In den 60er Jahren wurde das Werk in Rheine gegründet. Reisemobile waren, gemessen an der langen Tradition im Fahrzeugbau, ein relativ junges Kapitel in der Geschichte des Osnabrücker Unternehmens. In den 70er Jahren entstanden die ersten Karmann-Reisemobile auf der Basis des Volkswagen Typ 2.
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Für die Freunde des "guten Sterns auf allen Straßen" wurden schon Ende der 70er Jahre die ersten Karmann-Reisemobile auf den Fahrgestellen des Daimler Benz 207D/208 entwickelt.
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Die 80er Jahre: Jetzt kommt die Reisemobilwelle so richtig ins Rollen. Zum Saisonbeginn des Jahres 1980 stellt Karmann die Modelle Gipsy H und Gipsy M auf dem Fahrgestell des VW LT 28 vor.

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Ab 1983 wurden die Modelle Cheetah und Gipsy auf Basis des Volkswagen Transporters gefertigt. Über zehn Jahre sollte die Erfolgsstory andauern.
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Das von 1987 bis 1993 gebaute Karmann-Mobil auf dem MB 100 folgte Vorgängern auf den Mercedes-Fahrgestellen 210, 309 und 310. Der MB 100 hat auch heute noch ein ausgesprochen treue Fangemeinde.
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Der Anfang der 90er Jahre vorgestellte Distance wide war ursprünglich als Sondermodell der erfolreichen Baureihe auf LT-Chassis geplant. Die Resonanz war jedoch so groß, daß schon im nächsten Jahr drei Distance wide-Modelle vorgestellt wurden. Den krönenden Abschluß bildete 1994 der Distance wide Gold mit seinem umfangreichen Ausstattungspaket.
Mitte der 80er Jahre wurde ein dritter Hersteller in die Modellpalette von Karmann aufgenommen. Zum Caravan Salon des Jahres 1986 wurde das erste Karmann-Reisemobil auf einem Ford-Transit-Fahrgestell der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Modellreihe wurde 1994 vom Karmann Davis abgelöst.

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Auf dem Caravan Salon 1996 präsentiert Karmann-Mobil die ersten Modelle der Missouri- und Colorado-Familie. Die neuen Reisemobile auf Volkswagen-Basis zeichnen sich schon auf den ersten Blick durch ein Outfit aus, das starke Anleihen am Pkw-Design nimmt.
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Im Juli 2000 ist der Verkauf des Unternehmens an Eura Mobil perfekt. Reisemobile von Karmann-Mobil werden künftig in Sprendlingen gefertigt. Karmann-Mobil wird als eigenständiges Unternehmen in der Eura Mobil Gruppe fortgeführt.

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Seit September 2002 fertigt Karmann-Mobil in den neuen Produktionshallen mit 10.000 Quadratmetern auf drei Etagen. Mit der dieser Investition wird auch in Zukunft hohe Qualität und Zuverlässigkeit garantiert.
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2003
wird der neue Colorado als Prototyp auf dem Caravan Salon präsentiert. 2004 gehen acht Grundrisse, darunter als Novum bei Karmann-Mobil vier Teilintegrierte, in Serie.
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Übernahme von Karmann-Mobil durch den internationalen Reisemobilkonzern Trigano
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Karmann-Mobil stellt zwei neue Baureihen vor. Sowohl der neue Ontario als auch der neue Davis basieren auf einem Fiat Ducato-Fahrgestell - ein Novum in der Geschichte von Karmann-Mobil.
